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Leben mit einem
S-ICD

Erfahrungsberichte

Erfahren Sie von Patienten, wie ein plötzlicher Herzstillstand den Alltag verändert hat und was sich nach der Behandlung mit einem S-ICD-System für sie verbessert hat.

Der S-ICD hat mir mehrfach das Leben gerettet. Zu wissen, dass er immer für mich da ist, gibt mir das Vertrauen, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
– Rob (Niederlande, S-ICD implantiert 2012)

Alltag mit einem S-ICD

Icon zeigt Person mit Hund

Nach der Implantation des S-ICD können Sie im Regelfall Schritt für Schritt zu einem aktiven Lebensstil zurückkehren. Sobald die Wunde verheilt ist, sind alltägliche Aktivitäten wie Spazierengehen, Arbeiten und Reisen in der Regel problemlos möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie wieder Sport treiben oder Auto fahren dürfen.

Kontaktsportarten sollten Sie vermeiden, um das Gerät nicht zu gefährden. Bei längeren Reisen empfiehlt es sich, vorab mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Nachsorge des S-ICD

Icon zeigt Kalender mit Termin

Ihr nachsorgender Arzt wird regelmäßig Termine vereinbaren, meist alle 3 bis 6 Monate, um Ihren Gesundheitszustand zu beurteilen und den S-ICD zu überprüfen. Während dieser Routinekontrollen kann er die Einstellungen des S-ICD mithilfe eines Programmiergerätes anpassen.

Fernüberwachung mit LATITUDE™

Ihr Arzt kann Ihnen ein System zur Fernabfrage verschreiben, das Ihre Gerätedaten zwischen den Untersuchungsterminen übermittelt. So müssen Sie nicht für jede Nachsorge einen Termin in der Praxis wahrnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie fühlt sich ein Schock an?

Während Ihr S-ICD Ihren Herzrhythmus überwacht, spüren Sie normalerweise nichts. Sollte das Gerät jedoch eine gefährliche Herzrhythmusstörung erkennen, kann es einen Defibrillationsschock abgeben, um den normalen Rhythmus wiederherzustellen.

Viele Betroffene beschreiben die Schockabgabe unterschiedlich – zum Beispiel als kurzen Stoß, Schlag oder „Tritt gegen die Brust“. Der Moment kann unangenehm oder schmerzhaft sein, dauert aber nur sehr kurz an.
Manche Menschen verlieren bei sehr schnellen Herzrhythmusstörungen kurz das Bewusstsein und nehmen den Schock deshalb nicht wahr.

Was sollte ich nach einem Schock tun?

  • Bleiben Sie möglichst ruhig.
  • Wenn Sie sich danach schnell wieder gut fühlen, befolgen Sie die Empfehlungen Ihres Arztes.
  • Halten Beschwerden an oder fühlen Sie sich unwohl, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder den Notruf.
  • Wenn mehrere Schocks kurz hintereinander auftreten, sollten Sie sofort medizinische Hilfe suchen.

Es kann auch vorkommen, dass Sie Beschwerden spüren, ohne dass das Gerät eine Therapie abgibt. Die Reaktion hängt von den Einstellungen Ihres ICD - Systems ab.



ACHTUNG: Dieses Material dient nur zu Informationszwecken und ist nicht für medizinische Diagnosen gedacht. Diese Informationen stellen keine medizinische oder rechtliche Beratung dar, und Boston Scientific gibt keine Zusicherung hinsichtlich des medizinischen Nutzens dieser Informationen. Boston Scientific empfiehlt nachdrücklich, dass Sie in allen Fragen, die Ihre Gesundheit betreffen, Ihren Arzt konsultieren.